Buch versammelt zwölf Schülertexte
Neuer Lesestoff für Gruselfans: Der Mausoleumsverein hat die zwölf Gruselgeschichten, die Schüler aus der Sekundarstufe I der Carl-Friedrich-Gauß-Schule geschrieben haben, in einem Buch veröffentlicht. Der Titel lautet: „Der ruhelose Graf und andere Gruselgeschichten“. Der Verein hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Fachbereich Deutsch der KGS erstmals einen Schreibwettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabe war, Geister- und Gruselgeschichten rund um das Mausoleum zu verfassen.
Eine Jury aus Vereinsmitgliedern und KGS-Lehrern hatte die drei besten Texte im März prämiert. Der erste Platz ging an Anna Heinrich für die Geschichte „Der Schatten“, gefolgt von Mara Brandes mit „Der ruhelose Graf“ und Merle Götz mit „Der Schuldschein“.
Die weiteren Autoren waren Lea Böhnisch, Elias Langner Cepero, Nerea Joest, Jannes Lierse, Jette Kirsch, Ole Intermann, Tia Kistenmacher/Gizem Aydin, Felix Bross und Laurin Struss. Kistenmacher und Aydin hatten gemeinsam eine Geschichte geschrieben.
Der Vereinsvorsitzende Reinhard Schütze lobte die literarische Qualität der Geschichten. Der nun erschienene Sammelband hat 113 Seiten und kostet 7 Euro. Das Buch kann beim Förderverein auf der Internetseite www.mausoleumsverein.de und in Buchhandlungen bestellt werden.
Unter anderem das Buch soll auch Thema sein, wenn Vereinsvertreter ihre Aktivitäten in der NDR-1-Radiosendung „Plattenkiste“ vorstellen. Schütze wird dort gemeinsam mit dem Ehrenvorsitzenden und Vereinsgründer Heinz Wiegmann und dem ehemaligen Vorsitzenden Dirk Jüchter zu Gast sein. Die drei Hemminger werden die mittlerweile 32-jährige Arbeit der Vereins vorstellen, die unter anderem Sanierungen und das Werben um Fördergeld umfasst, aber auch die Organisation von Veranstaltungen am Mausoleum und die Teilnahme am Tag des Denkmals. Die Sendung wird am Freitag, 7. Juni, auf NDR 1 zwischen 12 und 13 Uhr zu hören sein.
Die Leser dürfen sich auf zwölf Gruselgeschichten freuen.

 

Nachfolgend einige Bilder von der Preisverleihung und vom Verkauf des Buches

 

Mausoleum gastiert bei NDR 1

Hemminger stellen den Förderverein vor

Woher kommt die große Leidenschaft für ein knapp 200 Jahre altes Gebäude? Diese Frage stellte NDR-Moderator Michael Thürnau in der Sendung „Plattenkiste“ den drei Vertretern des Hemminger Mausoleumsvereins, die im Studio in Hannover zu Gast waren. Der Vorsitzende Reinhard Schütze, der Ehrenvorsitzende und Vereinsgründer Heinz Wiegmann sowie Vorstandsmitglied Dirk Jüchter wussten über das 1842 fertiggestellte Mausoleum im heutigen Naturschutzgebiet Sundern viel zu berichten. „In meiner Jugend war Hemmingen ein Dorf. Damals gab es nicht viel mehr als den Schützenverein, den Sportverein, die Feuerwehr und eben das Mausoleum“, sagte Wiegmann.

Um den fortschreitenden Verfall des Gebäudes aufzuhalten, gründete Wiegmann deshalb 1986 den Mausoleumsverein. „Wir haben in drei Wintern den Schutt herausgefahren und das Gebäude wieder hergerichtet“, sagte er. Thürnau bezeichnete Wiegmann augenzwinkernd als den Indiana Jones von Hemmingen. Dirk Jüchter trat dem Verein 2009 bei und war ebenfalls für einige Jahre dessen Vorsitzender. Er berichtete über den hannoversch-britischen General Graf Carl von Alten, der von 1764 bis 1840 gelebt hat. „Sein Bild hängt im Schloss Windsor neben Wellington und Blücher“, sagte Jüchter.