Der Förderverein Mausoleum Graf Carl von Alten e.V. bietet nach wie vor die Broschüre “Das Mausoleum im Sundern” als erweiterte Lektüre

für historisch interessierte Besucher/innen und Leser/innen an.

Auch oder trotz der seit März letzten Jahres herrschenden Corona-Pandemie können wir einen außerordentlich regen Besuch des Mausoleum feststellen.

Der dort erhältliche Mausoleumsflyer in Kurzform  und die Zeitschrift Monumente werden ständig im Flyerbehälter  nachgelegt

und als weitere Ergänzung zum Mausoleumsflyer bietet sich die 2.Auflage der Broschüre für 3 Euro an.

Die auf 72 Seiten weiterführenden historischen Informationen  der Broschüre sind zum Nachlesen  sicherlich empfehlenswert.

Auch wenn seit der 2.Auflage 2015 weitere Baumaßnahmen am Mausoleum durchgeführt wurden ist die Broschüre über die europäische, kultur-und baugeschichtliche Bedeutung des Mausoleums,

die beteiligten Bauherren G.L.F.Laves und C.W.Hase und die  Verdienste des Generals Graf Carl von Alten aktuell.

Ein Einlegeblatt über die wieder gefundene Mausoleumstür ist jedem Buch beigelegt.

Die Broschüre kann erworben werden bei dem Vorsitzenden Reinhard Schütze

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Mobil:  0174-3065585

oder als Postversand für 5 Euro

Rückblick zum Tag des offenen Denkmals online

und der Hemminger Denkmal-und Kulturroute

Bei herrlichen Ausflugswetter und Sonnenschein sind alle 13 beteiligten Veranstalter und Objekte auf dem Hemminger Stadtgebiet sehr gut besucht worden.

Trotz Corona und ausgefallenen Entdeckertag in der City waren sehr viele Personen und Familien mit Rad, zu Fuß oder anderweitig unterwegs und machten sich gezielt auf den Weg

zu einzelnen Objekten oder ausgewählte Abschnitte der Hemminger Denkmal- und Kulturroute.

Auch die Ziel -und Altersbesucher waren wegen des ausgefallenen Entdeckertages etwas anders, d.h. mehr fachinteressierte Besucher, weniger Familien mit Kinder.

Das Mausoleum Graf Carl von Alten und die Mausoleumstür in der Friedhofskapelle Hemmingen-Westerfeld besuchten über 200 Besucher, die Kapellen in Arnum und Hemmingen Dorf besuchten ca. 70-80 Besucher, die Kapelle in Harkenbleck ca. 60 und die Deveser Kapelle suchten ca. 40 Personen auf.

Großen Andrang verzeichnete die Oldtimerausstellung von Bernd Filax mit ca. 250-300 Besuchern, die Orgelwerkstatt mit Führungen - je 4 Personen und mit stündlichem Orgelkonzert auf dem Hof – mit über 100 Besuchern.

Sehr beliebt auf der Tour – auch für eine Ruhepause oder Erholung – waren das Cafe Webstuhl mit ca. 200 Besuchern und die Shinebar mit 700-800 Besucher.

Die Alte Waage mit über 30 Besucher und die Friedenskirche in Arnum , Nicolaikirche in Hiddestorf und die St.Vitus Kirche in Wilkenburg waren sehr zufrieden mit ihren Besucherzahlen.

Eine gute Informationsquelle über die Hemminger Denkmal-und Kulturroute und häufig genutzt

wurde im  Internet die Seite/der Link: www.mausoleumsverein.de mit dem Herunterladen des Flyers und darüber hinaus die vor Ort ausgelegten Info`s, Flyer und Broschüren .

Für nächstes Jahr 2021 ist zu erwarten, das alle Veranstalter – mit Ausnahme Orgelwerkstatt E. Hammer in Hiddestorf erst wieder in 2022 – ihre Unterstützung und Bereitschaft erklären, wieder dabei zu sein.

Gespräche mit  Interessierte sind denkbar und jederzeit möglich.

Auch einzelne Anregungen und Wünsche für 2021 sind an den Förderverein Mausoleum

herangetragen worden.

Die Entscheidung der Region , ob die Hemminger Denkmal-und Kulturroute in 2021 wieder am Entdeckertag in der City von Hannover teilnehmen wird, muss man abwarten.

Wie alle Veranstalter, hoffen wir aber im nächsten Jahr wieder auf eine erfolgreiche Durchführung des Entdeckertages und Tag des offenen Denkmals ohne Beschränkungen.

Der ausstehende Vortrag von Eberhard von Alten zum diesjährigen 180. Todestag Graf Carl von Alten ist weiterhin vorgesehen. Wir warten auf die Freigabe/Erlaubnis der Stadt Hemmingen bzw. des Landes Niedersachsen zur Nutzung entsprechend großer Vortragsräume.

Reinhard Schütze, Koordinator

Vorsitzender Förderverein Mausoleum Graf Carl von Alten e.V.

Hannoversche Butoh-Tänzer verwenden Ruine im Sundern als Kulisse für gleich zwei Produktionen

Von Stephanie Zerm

Hemmingen/Hannover. Ihre Bewegungen sind langsam, sie wirken oft abgehackt und unästhetisch. Doch schön wollen die sieben Tänzer vom Butoh-Ensemble Mar Mäander aus Hannover auch nicht sein. Sie tanzen vor dem Hemminger Mausoleum. Ihre Gesichter sind weiß geschminkt, ihre Kleidung ist schwarz. „Individualität ist beim Butoh-Tanz unerwünscht“, erklärt Ensembleleiterin Maren Konn.

„Daher blicken viele der Tänzer ins Leere, andere schielen oder verdrehen die Augen, sodass man nur noch das Weiße sieht.“ Denn beim Butoh-Tanz spricht allein der Körper. Und was der zu sagen hat, ist oft verstörend. Einige Tänzer wälzen sich wie unter Schmerzen auf dem Schotterboden vor dem Mausoleum im Sundern, andere bewegen sich marionettenhaft, taumeln und torkeln. Der besondere Ausdruckstanz entstand in den Fünfzigerjahren in Japan und war ein Gegenentwurf zur schönen Scheinwelt der amerikanischen Musicals.

Nur wenige Butoh-Gruppen

Am Sonnabend haben die hannoverschen Tänzer, die zu den wenigen Butoh-Ensemblen in ganz Deutschland gehören, zahlreiche Filmsequenzen am Mausoleum aufgenommen. Für Besucher war die Ruine in diesem Zeitraum mit Flatterband abgesperrt. Aus den einzelnen Szenen soll ein Video entstehen, das die Tänzer im Internet veröffentlichen wollen. „Da wir wegen der Corona-Pandemie zurzeit nicht auftreten können, haben wir seit Beginn der Pandemie jeden Monat ein Video produziert und online gestellt“, sagt Konn.

Dabei war der Film am Sonnabend bereits der zweite, den die Tanzgruppe am Mausoleum aufgenommen hat. Schon vor etwa zwei Wochen drehte die Filmstudentin Maren Stoppel aus Hannover mit den Tänzern an der Ruine Szenen für einen Dokumentarfilm über den Tod. „Der Tanz soll dabei künstlerisch durch die Thematik führen“, erläutert Konn, die den Butoh-Tanz vor sieben Jahren für sich entdeckte, und seitdem mehrere Kurse bei sogenannten Meistern absolviert hat.

Am Mausoleum haben sich die Tänzer laut Konn mental mit der Ruine verbunden und diese dann in ihren Bewegungen „zu Wort“ kommen lassen. Sie selber habe im Mausoleum jedoch nicht etwa Tod oder Zerfall gespürt, sondern Jugend und Kindheit. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass hier früher viele junge Menschen Partys gefeiert haben“, vermutet die Lehrerin.

Förderverein: Sofort zugestimmt

Reinhard Schütze, Vorsitzender des Fördervereins Mausoleum Graf Carl von Alten, erläutert: „Als wir angefragt wurden, ob die Filmaufnahmen am Mausoleum stattfinden dürfen, haben wir sofort zugesagt. Die Kulisse bietet sich geradezu dafür an.“ Daher kann sich Konn auch durchaus vorstellen, mit ihrem Ensemble einmal am Mausoleum öffentlich aufzutreten. Zu sehen sind die Filmaufnahmen von Mar Mäander demnächst auf der Internetplattform Youtube.

Carl von Alten spielte als Befehlshaber von englisch-hannoverschen Truppen in der Schlacht bei Waterloo 1815 eine wichtige Rolle. 1842 hatten Georg Ludwig Friedrich Laves und Conrad Wilhelm Hase, prominente Architekten im Königreich Hannover, das Mausoleum fertiggestellt.

Quellenangabe: Hemmingen/Pattensen vom 01.09.2020, Seite 1

Angebot der Jugendpflege beim Ferienpass / Fördervereinschef Schütze gibt Geschichten vom ruhelosen Grafen zum Besten

Von Stephan Hartung

Arnum. Die Ausrüstung bei einer Nachtwanderung ist wichtig – auch wenn sie wie am Montagabend bei noch leichter Dämmerung begann. Reinhard Schütze, Vorsitzender des Fördervereins Mausoleum Graf Carl von Alten, verteilte Armbänder und Leuchtstäbe in Neonfarben an die Teilnehmer der Jugendpflege-Ferienpassaktion. Bei leichtem Nieselregen ging es dann in den Sundern. Das Ziel der zehn Kinder war das Denkmal des Von-Alten-Mausoleums.

Zum zweiten Mal nach 2018 hatte die Jugendpflege diese Aktion angeboten. Sie kam gut an – wie auch alle anderen Ferienpassveranstaltungen, berichtet Daniel Kohsmann von der Jugendpflege während der Tour. „Die Nachfrage war sehr gut. Wir sind zu 90 Prozent ausgebucht.“ Das sei trotz der Hitzewelle seit Anfang August eine gute Zahl.

In der Mausoleumruine angekommen, faltete Schütze seinen Campinghocker auseinander und baute einen kleinen Lampenschirm samt Regenschirm auf. Die Kinder und Kohsmann machten es sich mit Sitzunterlagen auf den Kieselsteinen gemütlich. „Der ruhelose Graf“ lautete der Titel des Buches, aus dem Schütze zwei Geschichten vorlas. Es ist in Kooperation mit der KSG Hemmingen entstanden und beinhaltet viele von KGS-Schülern selbst verfasste Erzählungen. Ruhelos, das traf allerdings auch auf die Kinder zu. Viele hörten zwar gespannt zu, einige begannen aber, sich mit Kieselsteinen zu bewerfen. Die zuvor ausgeteilten Leuchtutensilien eigneten sich prima zur Imitation eines Laserschwertkampfes. Und die von Schütze gut gemeinte Idee, eine Schale mit Süßigkeiten in die Mitte zu stellen, verstanden einige Kinder als Gelegenheit, aufzustehen und nach draußen zum Mülleimer zu laufen. Trotz einiger Unruhe kam die Aktion gut an. „Ich habe schon viele Ferienpassaktionen mitgemacht in diesem Sommer. Diese Wanderung war total spannend“, sagte Maja (10).

Interessant war auch die Information, welche Anstrengung der Förderverein in die Grundsanierung des nach dem Krieg verfallenen Mausoleums gesteckt hat. „Davon können eure Eltern ein Haus bauen“, sagte Schütze. Genau genommen waren es 130 000 Euro, die der Förderverein aber nicht allein aufgebracht hat. „Wir wurden mit Fördermitteln und von vielen Sponsoren unterstützt.“ Die Sanierung sei nun abgeschlossen. „Mehr dürfen wir auch nicht machen, sonst verlieren wir den Denkmalschutzstatus.“

Quellenangabe: Hemmingen/Pattensen vom 19.08.2020, Seite 1

Tag des offenen Denkmals

Hemminger Denkmals-und Kulturroute

am 13.September 2020

Sie möchten Hemmingens Denkmals- und Kulturroute erleben?

Ob ÖPNV, Rad, zu Fuß oder auch Auto, sie können an diesem Sonntag die ganze Vielfalt der Hemminger Ortsteile mit seinen kulturellen Besonderheiten kennen lernen und in einem Flyer mit Stadtplan die markierten Orte und Objekte besuchen und erkunden.

Jedes Objekt präsentiert sich im Flyer mit einem Foto, einer Kurzbeschreibung und der Adresse mit den angegebenen Öffnungszeiten.

Auch in 2020 sind am 13.September wieder dabei: die vier Kapellen in Arnum, Devese, Harkenbleck und im alten Dorf Hemmingen-Westerfeld. Weiterhin dabei die St.Vitus Kirche in Wilkenburg, die Nikolai-Kirche in Hiddestorf und die Friedenskirche in Arnum. Weitere Stationen auf der Route sind das Mausoleum Graf Carl von Alten im Sundern, die Alte Waage in Ohlendorf , die Oldtimersammlung von Bernd Filax in Ohlendorf, das Cafe Webstuhl – ein Ort der Einkehr und Ruhe bei Kaffee und Kuchen zwischen Ohlendorf und Devese und wer lieber lecker Snacks und Getränke mit Aufenthalt mitten in der Natur und am See haben möchte, ist in der Shinebar in Hemmingen-Westerfeld bestens aufgehoben.

Die Orgelbauwerkstatt E. Hammer in Hiddestorf wird wieder – wie alle 2 Jahre – am Tag der Orgel in diesem Jahr teilnehmen und die Werkstatt öffnen.

Ergänzend zum Mausoleumsbesuch kann in der Friedhofskapelle Hemm.Westerfeld, Weetzener Landstr. die Mausoleums-Tür besichtigt werden - eine besondere Empfehlung – die Friedhofskapelle wird nur zu Trauerfeier geöffnet.

Die einzelnen Veranstalter und der Förderverein hoffen durch den gemeinsamen Auftritt von Flyer, Plakate und Homepage www.mausoleumsverein.de  auf ein breites Interesse für die Besucher der gesamten Region.

Zu den angegebenen Öffnungszeiten treffen die Besucher auf fachkundige Personen, die für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung stehen.

Ein Dank geht an alle Beteiligten und an die Stadt Hemmingen als Zuschussgeber zum Flyer.

Nutzen Sie bitte die Gelegenheit, die Objekte auf der Route, oder Teile davon, persönlich anzuschauen.

 

Reinhard Schütze, Koordinator

Vorsitzender Förderverein Mausoleum Graf Carl von Alten e.V.

Mobil:   0174-3065585